Schich­tenprinzip

Schichtenprinzip


Damit der Alpinist seine Körpertemperatur aktiv regulieren kann, sollte er seine Kleider in verschiedenen Schichten anziehen. Je dünner diese Schichten sind, desto feiner die Regulierung. Wenn die Schichten gut aufeinander abgestimmt sind, können diese interaktiv miteinander zusammenarbeiten.
Die 3 Schichten



5 Grundregeln für ein funktionierendes Schichtensystem
  1. Mehrere dünne Schichten funktionieren besser als eine dicke Schicht.
  2. Die wichtigste Schichten tragen wir auf der Haut: Je schneller die Feuchtigkeit von der Haut wegtransportiert wird, desto besser funktioniert die Körpertemperaturregulierung.
  3. Tragen Sie nie zu warme Bekleidung, weil man darin übermässig schwitzt.
  4. Nasse Bekleidung ist unbequem und führt zu schneller Abkühlung, wenn die körperliche Aktivität nachlässt. Deshalb müssen Materialien wie Baumwolle vermieden werden, weil sie Feuchtigkeit aufnehmen und nur äusserst langsam wieder abgeben und trocknen.
  5. Eng anliegende oder zu kleine Jacken beschleunigen den Wasserdampfdurchgangswiderstand nicht. Je grösser die äussere Jacke, desto besser funktioniert das System.
Revolution Soft Shell
Soft Shells revolutionieren das klassische Konzept des Zwiebelschichtenprinzips, indem sie die zweite und dritte Schicht vereinen – ein Kleidungsstück bietet Temperaturregulation und Wetterschutz. Soft Shell Bekleidungsstücke sind hoch abriebfest und dabei elastisch, windresistent und dauerhaft wasser- und schmutzabweisend. Damit bieten sie ausreichenden Schutz gegen Wind und Wetter für rund 90% aller Wetterverhältnisse.