Andenüberquerung 2003

Am Anfang war die Idee - die Idee, die chilenischen Anden­ zu Fuß zu überqueren

Am Beginn der Tour müssen 35 kg Gepäck bei bis zu 30°C über endlose staubige Pistenkilometer geschleppt werden, doch das Ziel vor Augen, überwinden wir die öde Steppe.

Tag 2

Die ersten Ausblicke auf die bis zu 6000 m hohen Gipfel rund um den Tupungato entschädigen alle Qualen der ersten Tage.

Tag 3

Der 590 m hohe Volcán San José wird zum Hausberg und bietet grandiose Ausblicke bei Tag...

...und eine manchmal donnernde Geräuschkulisse der weit entfernt abstürzenden Gletscher be Nacht.

Auf fast 4000 m nähert sich Philipp schweren Schrittes über die letzten sanften Hügel dem Andenhauptkamm.

In 4100 m Höhe: links Chile - rechts Argentinien

vor und hinter uns: tausende Gebirgskilometer bis zu 7000 m hoch.

Tag 4

Erste tiefe Einblicke über unseren weiteren Weg hinab nach Argentinien.

Wir gönnen uns noch einen Abendspaziergang über den sonnengefluteten Andenkamm.

Eine Erkundungstour in Richtung Volcán San José zeigt uns die doch recht anspruchsvollen Details des tropischen Hochgebirges auf.

...meterhohe Büßerschneefelder.

Tag 5

...unendliche Weiten Südamerikas.

Kochen im "Schneelager" - Philipp beim Schneeschmelzen.



Abstieg in unbekanntes Gelände.

Tag 6

Steile und extrem Steinschlag gefährdete Hänge prägen den ersten Abstiegstag.

Eine gewaltige Ebene inmitten des rauen Gebirges prägen die nächsten Tage.



Flüsse müssen gequert werden...

Tag 7

...Bäche übersprunge,...

Eine gewaltige Ebene inmitten des rauen Gebirges prägen die nächsten Tage.



Flüsse müssen gequert werden...

...und Sümpfe durchwatet.

Tag 8

Mal steht man bis zur Hüfte im Wasser,...

...mal wandert man durch lichte Gebirgswälder,...

... und dann wieder mit den eiskalten reißenden Fluten um sein Leben zu kämpfen.

Tag 9

In der ferne schließt sich die Ebene zu einer engen Schlucht und verheißt nichts Gutes.





Nico hat keinen Bock mehr auf Wasser und soringt drüber.

...um doch nur wieder drin zu landen.

So erspart man sich das Wäsche waschen. Das Trocknen übernimmt die Abendsonne.

Tag 10

Romantisches Lager mit Feuer aus Lamadung am Rio Tunayan.





Die Schlucht wird wieder enger und zwingt uns auf die schrägen Hänge.

...oder in den Fluss.

Tag 11

Und plötzlich ist Schluss. Tosende Wassermassen, erbarmungsloser Fels, Sackgasse ohne Entkommen.

Am Ende steht die Erkenntnis, dass es kein Weiterkommen für uns gibt. Wir müssen den ganzen Weg zurück. Unsere Lebensmittel sind fast zu Ende, ein weiter Weg steht uns bevor und eine gewisse Nachdenklichkeit macht sich breit.



Die Schlucht wird wieder enger und zwingt uns auf die schrägen Hänge.

...oder in den Fluss.